• Sandra-Uma Schmitz als Trixi von Adler | Dorit Gätjen
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Trixi von Adler
Eine Stückentwicklung von Sandra-Uma Schmitz und Christof Lange
Kleine Komödie Warnemünde
Kurz vor der Bundestagswahl sinniert die schlecht frisierte Frontfrau der 'Aufruf völkischer Deutsche', Trixi von Adler, und versucht eine Dankesrede vorzubereiten. Irgendetwas Episches, irgendetwas Bedeutendes. Denn ihre traditionelle Partei ist – so lautet die Prognose – bald die zweitstärkste Kraft im Bundestag. Ganz weit weg vom Durchschnittsdeutschen, hoch oben in ihrer Berliner Loftwohnung, malt sie sich aus, wie sie die politische Landschaft umgestalten möchte. Braun soll sie sein. Die Homo-Ehe gehört abgeschafft, wenn nicht sogar die Homosexualität selbst. Jeder soll wieder dorthin, wo er hingehört: die Flüchtlinge hinter die Landesgrenze und die deutsche Frau zurück an den Herd. Doch dann brennt ihr der Schweinebraten an. Denn als Hausfrau ist sie eine Katastrophe. Und auch sonst ist die konservative Parteivorsitzende voller Widersprüche: Sie hasst Kinder, liebt ihren Goldfisch "Goldi" mehr als ihren Ehemann und mag Döner mit extra scharfer Sauce.